Daisy

Prolog

Liebe Leserinnen und liebe Leser. Hier gibt es die Geschichte über „Daisy“. „Daisy“ ist ein wirklich existierender Hund. Natürlich kann kein Hund schreiben, geschweige denn lesen. Und natürlich ist sich ein Hund vieler Dinge nicht ganz so bewusst. Aber ich habe diesen einfachen Stil mit Absicht so gewählt, um mal das Leben aus der Sicht eines Hundes darzustellen. Die Geschichte beruht auf wahren Begebenheiten, die aber mit Absicht einfach gehalten sind. Die Geschichte endet natürlich nicht, da sie nach und nach fortgeführt wird. Ich wünsche allen Lesern eine gute Unterhaltung.

Hier bin ich

Hallo, ich möchte mich kurz vorstellen. Mein Name ist „Daisy“. Ich bin eine Yorki-Mix-Dame und erzähl euch hier Geschichten und Episoden aus meinem Leben. Was ich so erlebt habe und wie meine Entwicklung vorangeht. Damit ihr auch eine kleine Vorstellung habt, gibt es ab und zu mal ein paar Bilder.

Dann fangen wir mal ganz am Anfang an.

Ich wurde am 28.06.2013 in Radeberg als eines von drei Mädchen geboren. Ich wuchs hier auf und meine Mama sorgte sich sehr um uns. Wir waren schon verrückte Geschwister. Wir spielten gemeinsam, wir bekamen unser Futter und dann schlummerten wir gemeinsam ein und teilten unsere Träume.

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Mama und wir drei Geschwister. Ich bin ganz links

Ab und zu bekam ich Besuch von meinem Papa und meinem Onkel. Mit ihnen  haben wir dann auch viel gespielt. Mit der Zeit haben wir schon so einige Sachen gelernt. Was darf ich, was darf ich nicht, was kann man essen. Ist ja alles wichtig.

Im Alter von etwa 6 Wochen bekam ich dann Besuch von einem jungen Mann. Er nahm mich oft auf den Arm, spielte mit mir und zeigte mir viel Nähe und Zuneigung. Ihn sah ich ca. 2-3 mal in der Woche. Wer mag das wohl sein???? Egal, weiterspielen und vieeel schlafen. So vergingen weitere zwei Wochen.

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Erstmal ausruhen vom Spielen
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wer bist du denn??

 Die ersten Tage im neuen Zuhause

Dann kam er wieder. Er nahm mich wieder in den Arm und dann liefen wir los. Wir liefen, und liefen…. Wo laufen wir denn hin? Was passiert hier eigentlich? Wieso bin ich alleine??? Ich war schon etwas ängstlich. Ich sah das erste mal….. Autos, Straße, Menschen, Himmel…  Zum Glück war es nicht so weit und er setzte mich wieder ab. Aber wo war ich hier?? Es roch ganz anders. Wo ist Mama?? Wo sind meine Geschwister??? Ganz vorsichtig erforschte ich die neue Umgebung.

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meine ersten eigenen Spielsachen

Dabei sehe ich schon viele schöne Dinge. Sind die alle für mich? Aber damit beschäftige ich mich später. Ich bin erstmal müde von den vielen Eindrücken. So müde, das ich mich schlafen gelegt habe.

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muss erstmal ein Schläfchen machen
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… ich träum mal was schönes

Etwas später war er mit mir nochmal auf der Wiese. Ich konnte mir nun das erste mal alles schön in Ruhe ansehen und beschnüffeln. Hmm, ein schöner Geruch. Danach lernte ich noch ganz viele andere Hunde kennen. Oh die waren alle schon groß und wollte mich ganz liebevoll kennenlernen. So ganz wohl war mir nicht zumute. Ich hatte ja noch nie so viele Hunde auf einmal gesehen. Anschließend lernte ich ein anderes menschliches Wesen kennen. Sie begrüßte mich auch ganz herzlich. Glaub das war die Nachbarin. Sie sollte ich aber bald nochmal sehen.

Nach dieser ersten Tour hat mich mein neues Herrchen wieder in mein neues Zuhause getragen. Getragen?? Ja, getragen. Meine kleinen Beinchen können noch nicht so viele Treppen hochlaufen?? Ne ne, das geht noch nicht. Das war nun mein erster Tag. Nun war ich erstmal geschafft.

In meinem neuen Zuhause baute mein neues Herrchen etwas auf, das ich schon kannte. War das nicht meine Welpenkiste gewesen? Super!!! Da kann ich mich ja mal zurückziehen. Riecht auch noch etwas nach meinen Geschwistern.

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es heißt zwar „Hasenkäfig“, aber als Schlafhöhle geht es auch
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… erstmal ausruhen

Es sollte zwar meine Höhle zum zurückziehen werden, aber so richtig drinnen bleiben wollte ich nicht. Meine kleine Blase wollte auch noch nicht so richtig, also versuch ich mich mal in der „Höhle“ zu erleichtern. Sieht ja keiner, dachte ich. Ok, Herrchen hat es doch gesehen und fand es wohl nicht so toll. Aber er hatte mich verstanden. Er nahm die weiche Decke raus und füllte so komisches Zeugs ein, glaub es heißt „Katzenstreu“. Oh klasse, nun darf ich mich da erleichtern und Herrchen freut sich.

Der erste größere Ausflug

Dann kam er erste Ausflug. Wir liefen ein Stück. Soll ich das alles schon alleine laufen?? Ich brauchte natürlich nicht alles zu laufen.Das ist doch noch zu weit. Mein Herrchen hat noch Verstärkung mitgebracht. Eine junge Dame und ein weiterer Mann wollten mitkommen. Wir gingen in den Wald. Die junge Dame wollte mich unbedingt tragen. Hier roch es so schön nach Bäumen, nach Wiesen und die Vögel zwitscherten. Das war alles voll interessant. Ab und zu versuchte ich schon, ein kleines Stückchen mitzulaufen. Nee, das ist noch zu weit. Irgendwann waren wir dann da. Aber so richtig viel hab ich nicht mitbekommen. Ich war einfach zu müde. Das ist noch zuviel für mich.

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es gibt hier sooo viel zu sehen
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bin einfach nur müde

Was ich noch nicht wusste: Hier werden wir noch öfters sein. Wir waren hier sogar sehr oft.

Die Tage vergingen und ich gewöhnte mich an mein neues Herrchen, und er an mich. Ich lernte nun alles  kennen, was man so kennen sollte: Wiesen, Straßen, Autos und auch Kommandos. Ja mein Herrchen übte mir mir auch schon ein paar Kommandos ein. Es gab ja auch immer mal was Leckeres dafür und mein Herrchen freut sich.

 

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… voll interessant das grüne Zeugs

Ich hatte nun auch schon so meinen Tagesablauf. Morgens wachte ich mit Herrchen auf, dann gingen wir erstmal auf die Wiese zum Erleichtern. Das ging mal schneller, und mal dauerte es etwas. Vor allem dann, wenn ich plötzlich was ganz interessantes sehe oder einen anderen Hund höre. Dann war das kleine Geschäftchen erstmal vergessen. Mein Herrchen musste da schon echt geduldig mit mir sein. Nach dem kleinen Spaziergang gab es etwas zu futtern. Herrchen musste mich dann leider schon verlassen, so das ich etwa eine Stunde schon alleine sein sollte. Dann holte mich eine nette Frau ab, ich glaub das war die Nachbarin oder so. Sie war mit mir viel unterwegs und zeigte mir viele schöne Dinge. Vor allem aber so braunes Zeugs. Das kann man schön tragen und wenn viel davon liegt, sich sogar darin verstecken. Schönes Spiel war das. Nachmittags holte mich mein Herchen dann wieder ab. Da war die Freude immer groß. Ich hörte nur ein Pfeifen am Fenster und dann wusste ich wer kommt.

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soo0 viel zu sehen hier
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Spielen im Laub macht einfach Spaß
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Ich trage mal ein Blättchen weg

Mein erstes Foto-Shooting

Heute hatte mein Herrchen etwas besonders mit mir vor. Ich ging mit ihm etwas spazieren und durfte natürlich auch etwas die Gegend erforschen. Dann setzte er mich auf eine Treppe. Irgendwas hielt er in der Hand. Was sollte das denn da sein? Ich hab ihn jedenfalls dabei zugesehen, was er so gemacht hat. Das hat zum Glück nicht so lange gedauert. Geduld ist ja noch nicht so meine Stärke. Danach war aber wieder spielen angesagt.

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Soll ich sooo gucken????
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Oder lieber soo0??

Der Herbst kommt

Es wurde langsam merklich kühler und kühler. Meine Beinchen wurden kräftiger und ich konnte schon weitere Strecken laufen. Es gibt immer viel zu sehen und mein Herrchen beschäftigt sich viel mit mir. Er zeigte mir auch noch viele andere schöne Orte. So auch einen Bach. Den durfte ich ganz alleine untersuchen. Naja so richtig hab ich mich noch nicht getraut, aber erstmal kennenlernen.

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Bei unseren kleinen Touren hatte ich nun auch eine kleine „Mutprobe“ zu bestehen. Die Aufgabe war, das ich über einen kleinen Graben springen sollte. Ich fand das erstmal lustig, wie mein Herrchen mir das so vor machte. Wie? Ich soll das auch machen?? Na so richtig trau ich mir das noch nicht zu. Aber nach ein paar Versuchen und vieeeeeeeeeeel Geduld habe ich mich dann doch getraut und mein Herrchen hat sich für mich gefreut.

Die erste große Fahrt

Ich bin jetzt schon mit fünf Monate etwas größer und kräftiger geworden. Die nächsten Tage sollte nun wieder ein größeres Ereignis passieren. Und ich wusste wieder mal von nix. Herrchen war mit Packen beschäftigt. Keine Ahnung warum. Dann ging es am nächsten Tag los.

Er nahm mich in den Arm und wir gingen vors Haus auf den Parkplatz. Oh je was ist das?? So ne große Kiste aus Blech. Sowas hab ich ja sonst nur aus der Ferne gesehen. Hauptsache Herrchen ist bei mir. …Hey!! Was los?? warum muss ich hier hinten sitzen??? Ich wurde angeschnallt und lag auf einer schönen weichen Decke. Dann ging das Geschaukel los. War irgendwie unheimlich. Natürlich passierte das, was passieren sollte: Ich musste mich übergeben. Bäähhh. Wir machten erstmal eine paar Pausen und ich durfte etwas laufen. Ich hoffe das es bald vorbei ist. Später durfte ich dann zu Herrchen. So ist es doch viel besser. Die Zeit verging auch viel schneller. Nach ein paar Stunden waren wir dann da. Oh alles fremd, wo sind wir denn hier????

Ok nun war wieder Ruhe da. Erstmal ausruhen. Die nächsten Tage lernte ich wieder eine neue Gegend kennen. Bei meinen Spaziergängen orientierte ich mich an Herrchen. Er wusste bestimmt, wo es langgeht. Eines Tages sind wir auch spazieren gewesen, bis plötzlich ein großer Hund angerannt kam. Ich habe mich total erschrocken, das ich schon geschriehen habe. Blos gut, das mich mein Herrchen beschützt hat.

Dann machten wir wieder einen Ausflug. Wir fuhren wieder mit dieser Blechkiste. Diesmal lief es besser. Ich genoss es sogar etwas. Hmm hier ist die Luft anders. Aber das hatte ich schon mal gesehen. Ja es war ein Wald. Was ist denn das??? So weisses Zeug?? hab ich ja noch nie gesehen. Dann ging es weiter. Hmm oh was ist das hier?? Glaub das heißt Wasser. Das hab ich mir erstmal ganz vorsichtig angesehen. Ja wir waren an einem großen See (Staudamm). Hier war wieder eine Premiere. Ich durfte das erste mal ganz alleine meinem Herrchen folgen. Das war voll anstrengend. Ich kenn mich ja da auch gar nicht aus. Aber Herrchen war stolz auf mich.

Daisy am See
bin ganz vorsichtig
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echt interessant hier
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… was macht ihr denn da???

Die nächsten Tage liefen dann wieder ruhiger ab. An das Geschaukel von diesem Blechding, ähm Auto hab ich mich nun gewöhnt. Wir waren auch noch jemanden Besuchen und ich habe mich richtig gut verhalten. Herrchen war stolz auf mich.

Irgendwann ging es dann wieder auf große Fahrt heim. Alles lief bestens. Ich habe mich einfach hingelegt und geschlafen. Das war dann meine erste große Reise.

Das neue Jahr beginnt…

Nun bin ich schon 6 Monate jung und habe viel erlebt. Aber das ist ja erst der Anfang. Der nächste Höhepunkt sollte nicht lange auf sich warten lassen.

Eines Morgens kam nun meine „Tagesmutti“ zu uns. Aber was war das?? Häää?? Wer ist das denn?? Sie hatte einen anderen Hund mit. Er war genau so groß wie ich. Ganz vorsichtig geh ich zu dem Hund hin. Schnüffel…schnüffel. Ah du bist auch ein Mädchen. Wie heißt du denn?? Piri??? Ein schöner Name.

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Daisy und Piri sehen sich das erste mal

 

Ich habe schon gesehen, das sie völlig geschafft war und irgendwie noch nicht so richtig da. Aber wir haben uns erstmal kennengelernt. Ich weiss, nun habe ich jemanden zum Spielen. Ok, das sollte noch ein paar Tage dauern. Die nächsten Tage verbrachten wir viel Zeit zusammen und eines war klar. Wir sind ein Dreamteam. Mittlerweile laufen wir zu dritt (Piri, das Frauchen und ich) mein Herrchen vom Bahnhof abholen. Jeden Tag eine Freude aufs neue. Nach der freudigen Begrüßung gib es dann eine kleine Spielstunde. Darauf freue ich mich immer am meisten. Aber so richtig will die Piri noch nicht mit mir spielen.

So vergingen wieder ein paar Tage und wir verstanden uns immer besser.

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Das Rudel wird größer

Nach ca. zwei Wochen wieder was neues. Mir war schon die letzten Tage aufgefallen, das Piri gar nicht so richtig spielen möchte. Sie war ganz ruhig. Ich forderte sie auf, aber nein. Irgend etwas war da. Eines Morgens kam dann Piri’s Frauchen ganz aufgewühlt  zu uns nach Hause. Sie redete mit Herrchen über irgendwas. Hmm sie roch auch so komisch. Das kannte ich gar nicht. Hier war irgendwas anders. Nur was?? Ein paar Tage später war ich dann wieder bei ihr. Piri lag in ihrem Körbchen. Sie wirkte völlig geschafft und müde. Nun hatte ich auch gesehen, was passiert ist. Piri ist Mama geworden. Zuerst wollte sie mich gar nicht so richtig gucken lassen. Also wartete ich erstmal ab. Später durfte ich die Kleinen dann sehen. Ein kleiner Junge und ein kleines Mädchen.

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Piri mit ihren Kindern

Mittlerweile gehen Piri und ich gemeinsam Gassi. Wir spielten auch draussen. Ich durfte nun auch schon mehr ohne Leine laufen. Wir spielten oft gemeinsam. Piri wollte dann aber wieder schnell nach Hause.  Klar, ihre Babys warteten ja.

Im laufe der nächsten Wochen sah ich, wie die kleinen Babys größer wurden. Ich durfte mich jetzt ihnen nähern, sie putzen, mit ihnen spielen und sie auch erziehen. Das hat mir echt Spaß gemacht. Weil ich mich so intensiv mit um die Kleinen gekümmert habe, bekam ich den Beinamen „Tante“ mit. So werde ich auch heute noch gerufen.

Piri und ich sind schon die besten Freunde. Wir spielen jetzt viel gemeinsam. Bei einem kleinen Ausflug durften ihre Babys auch mal mit. Sie sollten ja auch mal die Welt da draußen kennen lernen. Der Ausflug dauerte nicht lange, aber die kleinen waren danach fix und alle.

Die kleinen Babys sind nun schon größer und kräftiger. Für sie wird auch bald der Tag kommen, an denen sie zu den neuen Besitzern wechseln. Zuvor werden wir aber noch einmal einen schönen Familienausflug machen.

Noch immer holen wir, also Piri, ihr Frauchen und ich, mein Herrchen vom Zug ab. Aber auch deswegen, weil wir danach schön spielen können und das Frauchen danach Kaffee bekommt. Während des Spielens passen wir natürlich auch auf, das wir nix von unseren Herrchen u Frauchen verpassen. Wenn sie rufen, sind wir meist sofort zur Stelle. Das ist natürlich auch eine Art von Training. Wir sind happy wenn alles klappt und unser Herrchen u Frauchen natürlich auch.

Wärmere Tage

Jetzt sind die Tage schon wieder wärmer und länger und man kann mehr draußen machen. Mit Piri, ihrer Halterin und meinem Herrchen sind wir nun oft unterwegs. Es macht uns total viel Spaß, gemeinsam durch den Wald zu jagen und die Natur zu genießen. Sonntags dürfen wir dann mit wenn unsere Herrchen und Frauchen zum Kaffee trinken unterwegs sind. Ja das ist dann zwar dort doof, da wir dort nur zugucken können und auch nicht frei herumlaufen können. Aber wir schaffen das. Danach dürfen wir ja wieder laufen.

Überhaupt hat mein Herrchen viel mit mir geübt. Ich kann jetzt schon „Männchen machen“, aber auf meine eigene Art, dann kann ich mich auf Kommando hinlegen, mich nach links oder rechts rollen und auf PENG einfach umfallen. Slalom mache ich auch total gern. Herrchen freut sich dann immer und ich bekommt was leckeres.

 

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Der erste Packwalk

Mir ist wieder aufgefallen, das Herrchen wieder etwas zusammenpackt. Was hat er denn nun wieder vor??? Ich lasse mich mal überraschen. Er zieht sich an, ich komm an die Leine und dann geht es los. Oh da ist doch………jaaaaaa genau. Da ist meine Piri. Meine beste Freundin und auch ihr Sohn mit dem Namen Buddy. Wir sind ja schon ein richtiges kleines Rudel. Gemeinsam laufen wir zum Bahnhof. Holen wir wieder jemanden ab??? Nein leider nicht. Dafür bekommen wir auch noch was um die Schnute. Das ist aber gar nicht schön. Da mir das nicht gefällt, lass ich mich jetzt fallen und hoffe, das es sich löst. Mist, hilft auch nicht. Also Augen zu und durch.

Was kommt denn da??? Wieder so ein Blechding. Aber das ist ja rieeeessiiig. Ok, Herrchen nimmt mich erstmal auf den Arm. Das große Ding öffnet sich und wir steigen ein. Hier sind ja echt viele Menschen. Zum Glück dauert es nicht so lange und wir können wieder raus. Zum Glück ist das Ding um die Schnute wieder ab.

Jetzt geht es weiter mit so einem kleinen Blechding. Ok, das kenne ich ja nun, das ist ein Auto. Wir steigen gemeinsam ein und fahren eine Weile. Dann sind wir da. Wo sind wir denn hier gelandet? Ich sehe viele Menschen und viele Hunde. Was passiert denn hier? Ich hoffe, mein Herrchen ist für mich da. Dann geht es los. Alle laufen los und wir mittendrin. Wir laufen dann eine ganze Weile und irgendwann sind wir wieder zurück. Bin erstmal fix und fertig. Jetzt brauche ich eine Pause. Herrchen macht auch Pause. Da der Buddy mit seiner Welpentasche da ist, genehmige ich mir einen Liegeplatz in seiner Tasche.

Nach etwas Plausch und Ruhe haben wir dann wieder den Heimweg angetreten. Also wieder das Ding um die Schnute, dann kam das große Blechding. Ok hat dann doch nicht so lange gedauert. Wir treten den Heimweg an. Für heute ist erstmal genug passiert. Jetzt habe ich Hunger und bin müde.

Das war unser erster gemeinsamer Packwalk. Viele weitere sollten noch folgen.

 

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Daisy, Piri und ihr Sohn Buddy Dank an Alli Art

 

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Ausflug mit Buddy

Eines Tages trafen wir uns wieder mit Buddy, dem Sohn von Piri und seiner neuen Besitzerin am Bahnhof. Die beiden hatten irgendwas vor. Ok, jetzt kenne ich ja schon einiges. Also bekam ich wieder mein Maulkörbchen auf, was ich gar nicht mag und dann sind wir in den Zug eingestiegen. Nach kurzer Fahrt war ich dann wieder davon erlöst und wir stiegen wieder aus. Hier war alles irgendwie stressig. Aber ich hatte ja mein Herrchen bei mir und er wird mich schon führen. Wir fuhren noch ein mal mit einer Bahn. Dann war es erstmal vorbei. Hier waren so viele Menschen unterwegs. Alles roch anders, war ungewohnt. Ich blieb schön an der Seite von Herrchen, während Buddy doch schon mutig war und lautstark auf sich aufmerksam machte.

 

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Wir kamen dann zu einer großen Wiese. Ja sie war echt groß und am Ende, ja da war dann ein ganz großer Bach. Denn wollten wir uns ansehen. Wir liefen die Wiese entlang und unsere Herrchen suchten sich ein Plätzchen. Glaub sie wollten sich mal ausruhen. Aber ich hatte jetzt große Lust hier herumzulaufen. Buddy war auch ganz verrückt danach.

Jetzt kam unser großer Moment. Aber Moment mal, nicht so schnell. Unsere Herrchen waren schon mit den Füßen im Wasser. Sollen wir da etwa auch mit? So richtig trau ich mich das aber noch nicht. Wir beiden sind an der Leine und können auch nicht so richtig weg. Also versuchen wir es mal ganz vorsichtig mit kleinen Schritten. Ja so geht es. Mein Herrchen freut sich und das ist gut so. Buddy’s Frauchen war auch ganz stolz auf den kleinen.

Etwas später durften wir dann ohne Leine rumlaufen. Dann versuchten wir es nochmal. Wir folgten unseren beiden Herrchen und liefen alleine ins Wasser. Was haben sich die beiden gefreut. Ja so kann man sie auch glücklich machen.

 

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Da wir nun die ganze Zeit frei herum liefen, fand ich irgendwann etwas anderes tolles zum Spielen. Nur es wollte irgendwie nicht da bleiben. Ja was war das denn?? Es flog sogar davon. Ich war jetzt fest entschlossen es zu suchen. Also auf geht’s und wie wild hinterher. Buddy kam auch mit. Das ging so eine kleine Weile. Bis uns einfiel: Halt, wir haben ja noch jemanden und sie machen sich bestimmt schon Sorgen um uns. Ja sie riefen auch nach uns. Ok, dann laufen wir mal wieder zurück. Herrchen und Frauchen freuten sich und unsere Tour ging weiter.

Wir liefen dann noch durch ein Getümmel von Menschen, sahen viele hohe Gebäude. Da das Frauchen und mein Herrchen wohl doch Hunger hatten und eine Pause machen wollten, durften wir in ein Gebäude mit hinein. Die beiden nahmen eine Kleinigkeit zu sich und unterhielten sich. Wir haben ganz brav gewartet. Nach diesem Zwischenstop ging dann unser Weg zum Bahnhof. Ja ich kenne jetzt den Begriff genau. Von da aus ging es dann wieder nach Hause. Wir beide waren erstmal geschafft. Für uns war es ein schöner Tag und wir haben viel neues gesehen.

 

Der Sommer ist da

Jetzt haben wir schon richtig schöne warme Tage. Fast täglich treffe ich mich mit Piri und wir gehen gemeinsam spielen. Ihr Frauchen und mein Herrchen unterhalten sich und wir beide können uns mal richtig austoben. Das macht uns total Spass. Wir haben jetzt auch schon unseren kleinen Bach kennengelernt. Diesen dürfen wir ausgiebig nutzen. Ab und zu versuchen wir ins Wasser zu gehen. Aber so richtig ist es noch nichts für uns. Aber was trinken gehen, das geht immer.

 

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Uns gegenseitig Jagen macht total viel Spaß
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Danach gibt es eine Erfrischung für uns

Kleinere Unfälle passieren noch

Die Tage sind nun schön warm und mein Herrchen stellt mich nun vor eine neue Herausforderung. Jetzt muss ich immer ein paar Stunden ganz alleine auf mein liebes Herrchen warten. Das fällt mir echt schwer, da ich ihn meisten schon nach kurzer Zeit vermisse. Ich weiss dann oft nicht, was ich in meiner Verzweiflung machen soll. So kommt es vor, das ich mich schon erleichtern musste. Das freute mein Herrchen natürlich überhaupt nicht, als er dann wieder kam. Er sah mich dann ganz böse an und ich wusste, das es nicht in Ordnung war.

Auch kam es vor, das ich vor Sehnsucht angefangen habe, Dinge anzuknabbern. Teppiche, Kabel, Stifte, Werkzeuge, Hausschuhe und Tapeten waren oft mein Ziel. Das machte meinen Herrchen teilweise traurig. Ich weiss, er macht sich Gedanken, warum ich das mache. Aber mit der Zeit verstand ich ihn und nun kann ich geduldig warten.

Liebes Herrchen. Ich weiß ich habe viele Dinge kaputt gemacht und etwas Schaden angerichtet. Ok, es war schon etwas mehr Schaden. Aber ich werde mich bemühen, das es nicht mehr passiert. Versprochen.

 

Der erste Festumzug

Es vergingen wieder ein paar Tage. Mittlerweile hat sich auch bei mir etwas geändert. Tagsüber bin ich bei einem älteren Herren. Er geht ebenfalls viel mit mir raus. Ich warte aber immer sehnsüchtig auf mein Herrchen. Dieser ältere Herr ging mit mir auch durch die Stadt. Hier liegt etwas in der Luft. Es ändern sich kleine Dinge. Es wirkt sauberer. Hier und da passiert etwas. Ich lasse mich mal überraschen.

Ein paar Tage später wachte ich dann wieder mit meinem Herrchen auf. Wir liefen eine Runde ins Grüne und ich merkte schon das heute wieder etwas passieren wird. Als wir wieder zu hause waren kramte er etwas herum. Was sucht er denn da? Er fand etwas und gestaltete mein Halsband um. Ihm gefiel es und mir auch. Somit war mein Herrchen wieder glücklich. Dann liefen wir los. Juhu, Piri kommt auch mit. Ich hört schon eine Menge Lärm. Müssen wir da jetzt wirklich dahin?? Am liebsten würde ich ja wieder umdrehen. Das war mir dann doch etwas zu laut. Wir liefen durch einen Park. Da haben wir beide noch mal schön gespielt. Das machen wir ja am liebsten. Wir kamen wieder an die Leine und der Weg ging weiter die Straße entlang auf ein großes Gelände. Mein Herrchen u Piri’s Frauchen redeten mit irgendjemanden und dann liefen sie weiter. Wo wollten sie denn mit uns hin. Hier war es irgendwie zu laut und unheimlich. Mir ist auch aufgefallen, das Piri ganz nervös war. Wir warteten auf jemanden.

(Bilder kommen noch)

Dann kam ein Auto und noch ein paar Menschen stiegen aus. Ja die haben wir schon mal beim Wandern gesehen. Hier wurde es aber immer lauter und voller. So etwas ängstlich waren wir beide schon. Mein Herrchen holte für sich und Piri’s Frauchen und die anderen was zu trinken. Wir bekamen auch was, aber natürlich was anderes. Dann ging es nach und nach los. Wir liefen dann auch mit. Das Auto vor uns, wir beide mittendrin und zwei weitere größere Hunde hinter uns. Aber was war hier los?? Alle waren fröhlich, jubelten uns zu. Wir laufen dann mal mit. Kurze Zeit später war dann der Trubel wieder vorbei. Wir liefen zu unserer Spielwiese und relaxten erstmal. Boa war das stressig. Wir Hunde waren voll geschafft von dem vielen Lärm, den Leuten und das  Laufen bei der Wärme.

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Dann schaffte mich mein Herrchen nach Hause und ich konnte erstmal etwas schlafen. Herrchen ging dann wieder, aber egal. Ich war ja zu Hause. Nun weiß ich was es war. Es war mein erster Festumzug. Ja auch ich lerne noch dazu.

 

Mein großer Tag

Heute ist mein großer Tag, denn ich habe Geburtstag. Es ist mein erster Jahrestag. Mein liebes Herrchen weiß das natürlich auch. Da ich ja jetzt eine erwachsene Dame bin, weiß ich schon eine ganze Menge.

Am Tag zuvor waren wir bei dem Frauchen von Buddy, Piri’s Sohn, eingeladen worden. Ich durfte schön mit ihm spielen und wir haben gemeinsam übernachtet. Am nächsten Tag hatten die beiden etwas vor. Die beiden frühstückten und wir warteten geduldig bis es losging. Dann ging es los. Wir liefen in den Wald. Es war schön. Der Geruch, das Gezwitscher von den Vögeln. Mein Herrchen hatte den Buddy mit einer Leine an mich angebunden. Ich sollte wohl etwas auf den Kleinen aufpassen. Das habe ich auch gemacht. Wir liefen einen laaaangen Weg. Es war zwar sehr warm, aber es gab ja unterwegs ein paar Stellen, wo wir Pause machen konnten.

Dann fanden wir einen Bach. Hier war eine größere Pause. Mein Herrchen zog seine Schuhe aus und lief mit mir in den Bach. Da ich noch etwas misstrauisch geben über dem Wasser bin, folgte ich ihm eher langsam. Er stellte mich langsam in das Wasser. Es tat sehr gut an den Füßen. Mein Fell wurde auch etwas befeuchtet. So das mir nicht mehr so warm ist. Das Frauchen von Buddy tat das selbe bei ihm. Wir waren dann wieder schön abgekühlt. Unsere beiden Menschen waren auch wieder erholt und es konnte weitergehen. Wir liefen dann zu einem Ort, wo viele Menschen waren. Hier stärkten sich die beiden und nachdem wir uns alle erholt haben, begaben wir uns auf den Rückweg.

Wir liefen einmal über die Straße und dann wieder auf einen Weg. Hier durften wir dann wieder ohne Leine laufen. Sogar den ganzen Weg. Und der Weg war doch schon sehr Abenteuerlich.  Umgestürzte Bäume, hohes Graß, weite Wege. Kurz um: Viel Abwechslung unterwegs. Irgendwann waren wir wieder bei Buddy’s Frauchen zu Hause und ich konnte mich kurz erhohlen. Mein Herrchen trank noch etwas und dann nach der Verabschiedung liefen wir dann wieder nach Hause. Ich war zwar völlig geschafft, aber es war ein schöner Tag.

Neue Erfahrungen

Wie so oft waren wir auch heute wieder auf unserer Spielwiese. Mein Herrchen und Piri’s Frauchen  machten es sich gemütlich und unterhielten sich. Wir spielten eine Weile und dann war es uns doch etwas zu warm. Ja das Wetter ist momentan echt warm, wenn nicht sogar heiss. Das sahen natürlich auch unsere Herrchen. Dann passierte etwas komisches. Sie nahmen uns an die Leine. Wir haben doch garnichts gemacht und andere Leute oder Hunde kamen auch nicht. Was passierte denn jetzt?? Die beiden liefen in den Bach und lockten uns hinterher. Wie?? Was?? Wir sollen hinterher?? Warum das denn?? Piri war etwas mutiger und lief auf ihr Frauchen zu. Sie lief immer weiter, bis…. ja bis sie schließlich im Wasser schwamm. Ihr Frauchen legte sie dann nochmal auf eine tiefere Stelle im Wasser und sie schwamm wieder. Sie paddelte bis zur anderen Seite des Baches und stieg dann wieder aus dem Wasser. Alle freuten sich. Echt coole Piri, muss ich auch mal sagen. Dann sprang sie wieder hinein und paddelte zu ihrem Frauchen. Mein Herrchen legte mich auch aufs Wasser. Aber so richtig wollte es mir noch nicht gelingen. Ich zeigte aber mein bestes.

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Mein Herrchen freute sich aber auch für mich riesig. Als wir dann alle wieder im trockenen waren, gab es erstmal was leckeres. Jetzt war uns nicht mehr ganz so heiss.

See-Hunde

Der Sommer ist schon richtig warm und das Wasser haben wir nun auch schon oft gesehen. Ich bin zwar noch echt skeptisch diesem Element gegenüber, aber nach und nach fasse ich Mut und gehe auch mal alleine herein.

Eines schönen, warmen Tages beschloss mein Herrchen, Piri’s Frauchen und natürlich auch Buddy’s Frauchen mit uns Hundies einen etwas größeren Ausflug zu machen. Sie erzählten sich irgendwas und dann ging es los. Sie waren irgendwie…voll gepackt. Mal sehen wo es heute hingeht.

Wir liefen los. Diese Strecke kenne ich schon mal. Straße…..große Gebäude…..Wald. Ja hier war ich schon oft gewesen. Wir drei liefen nun ohne Leine. Das kennen wir ja. Unsere Herrchen und Frauchen können wir ja nicht alleine lassen. So liefen wir den Waldweg entlang. Es war auch etwas kühler. Dann liefen wir einen etwas anderen Weg. Den kannten wir noch nicht so ausgiebig. Wir vertrauten unseren Herrchen und Frauchen.

Wir liefen und liefen. Dann war der Wald zu Ende. Dazu wurde es auch noch wärmer. Also machten wir erst mal eine Pause und es gab etwas zu trinken. Es war wirklich sehr heiß gewesen. Nach der Rast liefen wir dann weiter. Leider nicht im Schatten der Bäume, sondern die Straße entlang. Das war nicht so schön. Es war heiß und der Boden war auch nicht gerade kühl. Aber zum Glück kam das Ziel näher.

Wir bogen dann nach rechts ab, liefen ein kleines Stück und sahen ….. vieeeeeeeeeeel Wasser. Erstmal was trinken gehen. Nach dem Trinken suchten wir uns noch ein schattiges Plätzchen und dann war erst mal Ruhe angesagt. Ausruhen von dem langen Marsch, von der Wärme. Unsere Menschen zogen sich halb aus und liefen in das Wasser. Na sollen sie mal machen. Sie kühlten sich ab, und waren halb im Wasser verschwunden.

Ich trau mich noch nicht so richtig. Nach ausgiebigen Ausruhen und Relaxen nahm mich mein Herrchen an die Leine. Piri war auch an die Leine genommen worden. Was passierte denn jetzt?? Geht es wieder nach Hause???? Nein, es ging ins Wasser. So richtig will noch nicht, aber mein Herrchen gibt nicht nach. Dann muss ich wohl doch mit. Er wird schon wissen was er macht. Bis zum Bauch tut schon mal gut. Es war doch schön kühl. Dann nahm mich mein Herrchen auf den Arm und lief mit mir etwas weiter ins Wasser hinein.

Oh je. Nun wird mir aber mulmig. Ich möchte das doch nicht. Herrchen war aber liebevoll. Er legte mich nun ins Wasser. Jetzt heißt es schwimmen. Da ich doch etwas Panik hatte, klappte es mit dem schwimmen nicht so richtig. Mein Hinterteil wollte einfach nicht richtig hoch. Aber Herrchen ist ja bei mir und half mir. Er ist eben immer für mich da. So schwamm ich dann doch mit seiner Hilfe. Wir haben es dann noch ein paar mal probiert. Dann war erst mal genug. Strengt ja auch an.

Gegen Abend sind wir dann wieder nach Hause gelaufen. Es war merklich kühler geworden. Wir konnten auf dem Weg noch etwas spielen und frei laufen. Das mögen wir ja sehr. Zuhause angekommen war ich erst mal platt. Es gab noch was zu futtern und dann war es das für heute gewesen.

Sorry liebes Herrchen. Heute bin ich einfach nur müde.

Es war aber ein schöner Tag gewesen.

… Fortsetzung folgt….

2 Gedanken zu “Daisy

  1. also sag mal, du hättest schriftsteller werden sollen, mir stehen die tränen in den augen so schön ist das geschrieben, kopfkino tut sein übriges. will auch wissen wie es weitergeht, los los, schreib 😀

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